Journaling durch die Rauhnächte
Die zwölf Rauhnächte - vom 25. Dezember bis zum 6. Januar - sind eine besondere Zeit. Diese Tradition hat ihre Wurzeln in Kalender-Systemen, die sich am Lauf von Sonne und Mond orientieren. Da das Mondjahr 11 Tage und 12 Nächte kürzer ist als das Sonnenjahr, galten diese Tage als eine "Zwischenzeit"- die Tage zwischen den Jahren in denen Grenzen zwischen den Welten durchlässiger sind.
Für mich sind die Rauhnächte wie ein kleiner Ruheraum - Zeit, um das Vergangene liebevoll anzuschauen und Wünsche fürs neue Jahr zu säen und perfekt für ein paar gemütliche Journaling-Stunden.
Ideen für Journaling durch die Rauhnächte:
1. Traumtagebuch - Schreibe deine Träume jeder Rauhnacht in Dein Journal. Die Träume, die in diesen Nächten geträumt werden, stehen symbolisch für die Monate des kommenden Jahres.
2. Zwölf Wünsche - schreibe in jeder Nacht einen Wunsch für das kommende Jahr in Dein Journal. Formuliere Deine Wünsche, als wären sie bereits wahr.
3. Innere EinkehrJede Rauhnacht hat ein eigenes Thema und ist bezogen auf einen bestimmten Monat im kommenden Jahr. Ich habe für Dich ein PDF zusammen gestellt, in dem ich die Monate und Themen mit sanften Journaling-Prompts übersichtlich zusammengefasst habe, den link dazu findest Du unten.
Schreiben hilft, Gedanken zu sortieren und den eigenen Weg klarer zu erkennen.
So kannst Du starten
Mach es Dir gemütlich. Zünde eine Kerze an, schenk Dir einen Tee ein und öffne Dein Journal. Es gibt kein Richtig oder Falsch – nur Deine Gedanken, genau so, wie sie gerade da sind.
Wenn Du magst, kannst Du mein PDF-Übersichtsblatt zu den Rauhnächten kostenlos herunterladen und Dich Nacht für Nacht davon begleiten lassen. Es ist als sanfte Orientierung gedacht – nicht als Regelwerk.
Ich wünsche Dir eine ruhige, warme und ehrliche Rauhnachtszeit.